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Parlamentarische Mitarbeit steht bei den Ärzten hoch im Kurs

Delegierte für den Ärztetag

Elf Ärzte vertreten die fast 15.000 Kollegen aus Schleswig-Holstein auf dem 114. Deutschen Ärztetag in Kiel.

Wir stellen die Delegierten auf den folgenden Seiten vor.

 
Der Deutsche Ärztetag ist die Hauptversammlung der Bundesärztekammer und gilt als „Parlament der Ärzteschaft“. Hier kommen einmal pro Jahr 250 Delegierte aus den 17 Landesärztekammern zusammen, um über wichtige Themen aus dem Gesundheitswesen zu diskutierten und Beschlüsse zu fassen.

Wie wichtig die Tätigkeit der ärztlichen Parlamentarier und ihre Entscheidungen auch über die Grenzen der Ärzteschaft hinaus sind, zeigt sich Jahr für Jahr an dem großen Medieninteresse, das den Ärztetag begleitet.

Wie setzt sich die Hauptversammlung zusammen?

Jede Landesärztekammer stellt zwei Delegierte als Basisvertretung, unabhängig von ihrer Größe. Die Verteilung der restlichen 216 Mitglieder erfolgt nach dem d´Hondtschen Verfahren und richtet sich nach der Mitgliederzahl der Landesärztekammern. Kleinere Ärztekammern wie Schleswig-Holstein müssen also mit vergleichsweise wenigen Delegierten auskommen.

Neben den sieben Mitgliedern des Vorstands, die Schleswig-Holstein auf dem Ärztetag vertreten und auf dieser Doppelseite in Kurzform vorgestellt werden, wählt die Kammerversammlung im Vorfeld jedes Jahr zwei niedergelassene und zwei Klinikärzte als Delegierte. In diesem Jahr sind dies die niedergelassene Frauenärztin Dr. Bettina Schultz aus Eutin, Anästhesistin Dr. Gisa Andresen von der Flensburger Diako, Chirurg Prof. Peter Dohrmann von der Uniklinik in Kiel und der niedergelassene Allgemeinmediziner Dr. Frank Niebuhr aus Lübeck. Die vier Gewählten erläutern auf den Seiten 52 bis 53, weshalb sie als Delegierte kandidiert haben und welche Erwartungen sie an den bevorstehenden Deutschen Ärztetag haben. Ihre Antworten zeigen das große Engagement, das Ärzte von ihren Vertretern auf dem Ärztetag erwarten dürfen. Das Interesse an der Teilnahme als Delegierter ist übrigens groß: Trotz der anstrengenden Sitzungswoche über Himmelfahrt kandidierte eine ganze Reihe von Kammerabgeordneten für die vier Sitze. (di)

Vorstellung der Delegierten aus Schleswig-Holstein